Experiment HEIMAT
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Experiment HEIMAT
Literatur-Fotografieprojekt 2021-2022
HEIMAT – eine Emotion oder ein Ort? Eine Realität oder ein Ideal? Ist sie dort, wo wir geboren oder aufgewachsen sind? Oder hier, wo wir jetzt leben? Verändert sich HEIMAT im Laufe des Lebens? Oder existiert sie vielleicht überhaupt nicht (mehr)? Ist sie ein unausweichliches Schicksal oder etwas, das man sich selbst schafft? Eine erstrebenswerte Utopie oder ein Reizwort und Kampfbegriff? Gibt es nur eine HEIMAT oder gibt es sie auch im Plural? Und wie halten es andere Sprachen und Kulturen mit diesem urdeutschen Wort? Mögliche Antworten auf diese und viele weitere Fragen stellt das interdisziplinäre Kooperationsprojekt Experiment HEIMAT ins Zentrum einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Begriff der HEIMAT.
Der renommierte Schriftsteller Najem Wali und die begnadete Fotografin Alem Kolbus setzen sich ab dem 14. Mai für eine Woche mit der Kolvenburg und der hiesigen Schlösser- und Burgenlandschaft künstlerisch auseinander. Als Ergebnis entstehen ein Text-Foto-Band und eine Wanderausstellung. Ein breit gefächertes Begegnungs- und Veranstaltungsprogramm auf der Heimatbühne an der Kolvenburg sowie eine wissenschaftliche und journalistische Begleitung ergänzen das Vorhaben und bieten zusätzliche Perspektiven darauf, was unsere HEIMAT heute ist oder sein könnte.
Tipp: Unter „Die Burg digital“ können Sie die Kolvenburg auf Plattdeutsch erleben!
Programm:
Freitag, 14.05. | 15.00 Uhr
Verleihung des Heimatpreises Kreis Coesfeld
Samstag, 15.05. | 16 Uhr
Lesung „Das Gefühl von Heimat hat viele Sprachen“
Sonntag, 16.05. | 14 Uhr
Lesung des Schriftstellers Najem Wali: Soad und das Militär
anschließend
Werkschau der Fotografin Alem Kolbus: Mirror Territories
Sonntag, 16.05. | 16 Uhr
„Wald- und Wiesenkonzert“ mit Picknick
Foto: Kreis Coesfeld, Lukas Bertels